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rcMolch – Entwicklung eines innovativen Molches mittels additiver Fertigung für den Einsatz unter anderem im Lebensmittelbereich

Allgemeine Informationen

Projektnummer 61805223
Projekttitel laut Förderbescheid Entwicklung eines innovativen Molches mittels additiver Fertigung unter Einsatz neuer Materialien (Recyclate, abbaubare Stoffe)
Akronym rcMolch
Projektlaufzeit 20.08.2025 - 31.03.2027
Forschungsschwerpunkt Werkstoffe - Struktur - Oberflächen
Projektkategorie Forschung
Zuordnung
Kompetenzfeld Energie und Umwelt
Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft
Themengebiet Materialentwicklung
Grundeinheit Zittauer Institut für Verfahrensentwicklung, Kreislaufwirtschaft, Oberflächentechnik, Naturstofffors

Inhaltliche Projektbeschreibung

Mit dem angedachten Vorhaben wird eine alternative Wertschöpfungskette im Bereich der innovativen Molchfertigung initiiert und die Wirtschaftskraft des beteiligten Praxispartners im Lausitzer Revier/Landkreis Spree-Neiße gestärkt. Die Druckrohrreinigung und Molchherstellung sind in der Lausitz seit über 30 Jahren ein etablierter Industriezweig. Durch dieses Projekt werden Akteure der Region vernetzt, neue Strukturen entwickelt und eine zukunftsfähige Idee getestet, welche Modellcharakter haben kann für andere Gegenden. Das Projekt wird so angelegt, dass eine Skalierung des Prozesses in Abhängigkeit zum Rohrdurchmesser möglich ist. Die geplanten Herstellungsverfahren lassen sich, unter Beachtung der Materialparameter, auf andere Kunststoff-Faser-Mischungen übertragen.

Das Forschungsinsitut und der Praxispartner wollen die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen/Fasern als nachwachsende Rohstoffe oder unter Rezyklateinsatz gemeinsam voran bringen und damit die Region Lausitz als Knotenpunkt für die Kreislaufwirtschaft stärken. Dieses Projekt ist ein Baustein zur Erhöhung von Rezyklateinsätzen durch optimierte und energieeffiziente Prozesse zur Herstellung von Molchen mittels additiver Verfahren.

Durch die lokale Nähe zwischen Forschungseinrichtung und Betrieb ist der Transfer der wissenschaftlichen Erkenntnisse in die Praxis schnell realisierbar. Die damit verbundene Stärkung der Zusammenarbeit fördert die Attraktivität des Praxispartners und der Hochschule als Arbeitgeber (Fachkräfteentwicklung,Schaffung neuer Arbeitspätze) und als Ausbilder (Qualifizierungsarbeiten). Die Anwendungsfelder für additive Fertigung unter Beachtung von Nachhaltigkeitsfaktoren ist ein zukunftsträchtiges Thema, welches in der Forschung, der Lehre sowie der betrieblichen Praxis immer mehr an Bedeutung gewinnt und welchem sich die Firmen der Lausitz in Zusammenarbeit mit der Hochschule Zittau/Görlitz stellen wollen.

 

Weitere Daten

  • Ansprechpartner

    • Herr Prof. Jens Friedrich (Projektleitung)
    • Herr Erik Lautzus
  • Fördermittelgeber

    • 24.2.2.2 - BMWE, Landkreis Spree-Neiße

      • BMWE
  • Finanzierung

    • 96.183,03 €
  • Kooperationen mit externen Partnern

    • Uniror GmbH
  • Schlagworte

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