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Eine neue Synthese des Krebsmedikamentes Tamoxifen

Allgemeine Informationen

Projektnummer 62417002
Projekttitel laut Förderbescheid Neue Synthese des Krebsmedikamentes Tamoxifen
Akronym Tamoxifen
Projektlaufzeit 18.02.2013 - 31.12.2014
Forschungsschwerpunkt Energie und Umwelt
Projektkategorie Forschung
Zuordnung
Kompetenzfeld Energie und Umwelt
Themengebiet Chemokatalyse
Grundeinheit Fakultät Natur- und Umweltwissenschaften

Inhaltliche Projektbeschreibung

Tamoxifen ist eine chemische Verbindung, die als selektiver Estrogenrezeptormodulator sehr erfolgreich zur Therapie von Brustkrebs eingesetzt wird. Es ist für die adjuvante Therapie nach Primärbehandlung des Mammakarzinoms und zur Behandlung des metastasierenden Mammakarzinoms zugelassen. Tamoxifen wird darüber hinaus auch erfolgreich zur Prävention von Brustkrebs bei Frauen mit erhöhtem Risiko eingesetzt.

Bedingt durch den nach wie vor wachsenden Bedarf an TAM sollen neue Synthesen entwickelt werden, die es erlauben, diesen Wirkstoff effizient in größerem Maßstab herzustellen. Entscheidend dafür sind die Anzahl der Synthesestufen, die Gesamtausbeute und die Diastereoselektivität der Reaktion sowie die Kosten der Edukte.
Das Projekt bringt sich vor allem im Kontext zur Erarbeitung neuer und effizienter Synthesestrategien und -wege ein; Qualität und Aktualität des Projektes sind ausgesprochen hoch und scheuen auf keinem Fall den internationalen Vergleich.

Ergebnisse

In einer umfangreichen Literaturstudie wurden die Synthesemöglichkeiten des Tamoxifen erarbeitet und in einer Übersicht zusammengestellt. Im Verlauf der Projektarbeit ist es gelungen, eine neue kurze und diastereoselektive Synthese des Tamoxifen zu entwickeln. Die Schlüsselschritte der neuen Synthesesequenz beinhalten eine Vilsmeier-Haack-Arnold-Synthese und eine Pd-katalysierte Suzuki-Kupplung in Wasser als Lösungsmittel. Die Ergebnisse wurden in einer Reihe von Postern und Vorträgen der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit publiziert.

Weitere Daten

  • Ansprechpartner

    • Herr Prof. Dieter Greif (Projektleitung)
    • Herr Martin Hanisch
    • Frau Susann Krüger
  • Fördermittelgeber

    • 4-7531.50/1139/2 - SMWK 2013/2014

      • SMWK
  • Finanzierung

    • 86.072,00 €

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