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Ressourcenschonende Technologien zur stofflichen Nutzung heimischer Braunkohle - Synergetische Kopplung von Energieträgern für effiziente Prozesse "SYNKOPE-flex"

Allgemeine Informationen

Projektnummer 61007311
Projekttitel laut Förderbescheid Ressourcenschonende Technologien zur stofflichen Nutzung heimischer Braunkohle - Synergetische Kopplung von Energieträgern für effiziente Prozesse
Akronym SYNKOPE-flex
Projektlaufzeit 01.11.2016 - 30.06.2020
Forschungsschwerpunkt Energie und Umwelt
Projektkategorie Forschung
Grundeinheit Institut für Prozesstechnik, Prozessautomatisierung und Messtechnik

Inhaltliche Projektbeschreibung

Ziel des Gesamtvorhabens ist die Entwicklung einer Braunkohlen-Veredlungstechnologie zu kurzkettigen Paraffinen, die gefragte Ausgangsprodukte in der chemischen Industrie sind.

Das Teilprojekt der HSZG untersucht vor diesem Hintergrund Szenarien zur Bereitstellung der dafür notwendigen Energie. Der Bedarf soll dabei ausschließlich aus CO2-armen Quellen gedeckt werden, z. B. durch Solarthermie für die Hochtemperaturwärme. Wesentliche Randbedingung des Energieversorgungskonzeptes ist die stabile und sichere Versorgung des Prozesses. Eine möglichst autarke und netzstabilisierende Arbeitsweise der Energieversorgung des Standortes wird angestrebt. Das schließt auch die Einbeziehung ausreichender Speicherkapazitäten ein. In einzelnen Arbeitspunkten des Projektes werden dazu ausgewählte Verfahren zur Nachbildung sowie zur energetischen und ökologischen Bewertung und Optimierung der Prozesse ausgewählt, weiterentwickelt und auf den Braunkohleveredlungsprozess angewandt.

Ökobilanzen (Lebenszyklusanalysen) basieren auf grundlegenden Angaben über den zu untersuchenden Prozess, die sinnvoller Weise durch eine stoffliche und energetische Simulation bereitgestellt werden können. Für den Braunkohleveredlungsprozess sind dazu vereinfachte Prozess-Module (vor allem für chemische Prozesse) in der verwendeten Software Ebsilon-Professional zu ergänzen. Eine Sensitivitätsanalyse der Prozesssimulation liefert Unsicherheiten der ermittelten Prozessparameter. Eine zu entwickelnde Kopplung ermöglicht die direkte Datenübergabe von der Prozesssimulation an die Ökobilanz.

Die Substitutionseffektanalyse des Prozesses und der energietechnischen Versorgung ermöglicht den Vergleich einzelner Prozess- und Energiekonzepte anhand relevanter Kenngrößen und Kriterien. Die Kenngrößen und Kriterien sind dabei für den zu untersuchenden Prozess und die Energieversorgung sinnvoll auszuwählen.

Mittels Pinch-Analyse wird der Energieverbrauch der stationären Prozesse der Braunkohleveredlung analysiert und optimiert.

Weitere Daten

  • Ansprechpartner

    • Herr Prof. Tobias Zschunke (Projektleitung)
    • Herr Tom Förster
    • Frau Ulrike Gocht
    • Herr Steffen Grusla
  • Fördermittelgeber

    • 100243003 - EFRE/SAB

      • EFRE
  • Finanzierung

    • 221.187,00 €
  • Kooperationen mit externen Partnern

    • HZDR e. V. Institut für Fluiddynamik
    • TU BA Freiberg Institut für Wärmetechnik und Thermodynamik
    • TU BA Freiberg Institut für Technische Chemie
    • TU Dresden Institut für Energietechnik Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik
    • TU Dresden Institut für Energietechnik Professur für Wasserstoff- und Kernenergietechnik

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