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Kernzustandsdiagnose

Allgemeine Informationen

Projektnummer 610238
Projekttitel laut Förderbescheid Verbundprojekt NIZUK: Nichtinvasive Zustandsüberwachung von Kernreaktoren zur Detektion von Füllstandsänderungen und der Deformation des Kerns; Teilprojekt A: Einsatz von Soft Computing-Methoden für die Kernzustandsdiagnose
Akronym Kernzustandsdiagnose
Projektlaufzeit 01.07.2012 - 30.06.2015
Forschungsschwerpunkt Energie und Umwelt
Projektkategorie Forschung
Grundeinheit Institut für Prozeßtechnik, Prozeßautomatisierung und Meßtechnik

Inhaltliche Projektbeschreibung

Ziel des Verbundvorhabens „Nichtinvasive Zustandsüberwachung von Kernreaktoren zur Detektion von Füllstandsänderungen und der Deformation des Kerns“ (NIZUK) war die Entwicklung eines Diagnoseverfahrens zur Ermittlung des Kernzustandes während einer Kernschmelze in Druckwasserreaktoren. Dazu wurde im Teilprojekt der Hochschule Zittau/Görlitz mit dem Titel „Einsatz von Soft Computing-Methoden für die Kernzustandsdiagnose“ (Förderkennzeichen: 02NUK018A) auf der Grundlage ausführlicher Literaturrecherchen ein Verfahren zur Kernzustandsdiagnose entwickelt und mittels dem Versuchsstand NICoLe validiert.
Auf Basis ausführlicher Literaturrecherchen wurden die Vorgänge in der frühen und späten In-Vessel-Phase eines Kernschmelzunfalls analysiert. Im Ergebnis der Recherchearbeiten
konnten drei mögliche Kernschmelzszenarien identifiziert werden. Für diese Szenarien wurden signifikante Kernzustände definiert. Diese bildeten beim Projektpartner TU Dresden die Grundlage für Strahlentransportrechnungen (Monte-Carlo-Simulationen), um die sich einstellende Gammaflussverteilung außerhalb des RDBs während eines Kernschmelzunfalls zu ermitteln. Mit Hilfe der Monte-Carlo-Simulationsergebnisse erfolgte die Entwicklung eines Kernzustandsdiagnoseverfahrens. Dieses enthält klassische und moderne (Soft Computing) Methoden der Signalverarbeitung für die Diagnose des Kernzustandes.
Die Validierung des Entwicklungsprozesses und der Methoden zur Kernzustandsdiagnose erfolgte mit Hilfe des Versuchsstands NICoLe. Dieser wurde innerhalb des Projekts entwickelt und aufgebaut und dient zur Erzeugung und Messung unterschiedlicher Gammaflussverteilungen. Mit Abschluss der Validierungsexperimente konnte die korrekte Funktionsweise der entwickelten Methoden zur Kernzustandsdiagnose erfolgreich nachgewiesen werden.

Ergebnisse

Die Validierung des Entwicklungsprozesses und der Methoden zur Kernzustandsdiagnose erfolgte mit Hilfe des Versuchsstands NICoLe. Dieser wurde innerhalb des Projekts entwickelt und aufgebaut und dient zur Erzeugung und Messung unterschiedlicher Gammaflussverteilungen. Mit Abschluss der Validierungsexperimente konnte die korrekte Funktionsweise der entwickelten Methoden zur Kernzustandsdiagnose erfolgreich nachgewiesen werden.

Weitere Daten

  • Ansprechpartner

    • Herr Prof. Alexander Kratzsch (Projektleitung)
    • Herr Daniel Fiß
    • Herr Steffen Härtelt
    • Herr Dr. Sebastian Schmidt
  • Fördermittelgeber

    • 02NUK018A - BMBF

      • BMBF
  • Finanzierung

    • 380.063,20 €
  • Kooperationen mit externen Partnern

    • "Nichtinvasive Zustandsüberwachung von Kernreaktoren zur Detektion von Füllstandsänderungen und der Deformation des Kerns" - TU Dresden

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